Situation durch die Corona-Krise bei den SpSch Alstätte

 

Gemäß den Bestimmungen der Landesregierung NRW sind ab dem 17.03.2020 jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Sportvereinen untersagt.

Schon vor dieser Entscheidung wurde der Wettkampfbetrieb in der Kreisliga abgebrochen und die Rundenwettkämpfe stark eingeschränkt.

Nach der Pressemitteilung der Landesregierung werden auch alle Rundenwettkämpfe und das Kreispokalschießen abgebrochen bzw. abgesagt. Der Trainingsbetrieb, alle weiteren Wettkämpfe  und sonstige Veranstaltung werden auf unbestimmte Zeit ausgesetzt bzw. abgesagt.

Zur gegebenen Zeit wird mit der Lockerung der Maßnahmen der Vorstand entscheiden, wann der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen wird. Bei weiteren Fragen steht der Vorstand gerne zur Verfügung. Eine verlässliche Quelle bietet auch die Internetseite des Landes NRW.

Link: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

Als Verein, Vorstand und Bürger tragen wir die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Vereinsmitglieder und der gesamten Gesellschaft. Bitte haltet euch an die Vorgaben der Regierung.

 

Mit freundlichen Schützengruß und bleibt gesund

Der Vorstand der SpSch Alstätte

 

 

 

Bernhard Heijnk erhält die Ehrenurkunde

Alstätte - Zwölf Jahre lang führte Bernhard Heijnk als Vorsitzender die Sportschützen Alstätte an. In dieser Zeit, von 1989 bis 2001, zeichnete er zahlreiche Vereinsmitglieder aus. Jetzt stand Heijnk selbst im Rampenlicht.

Vereinsvorsitzender Markus Wessels dankte Bernhard Heijnk für 60-jährige Vereinstreue und unermüdlichen Einsatz. Foto: Verein

 
Der Verein dankte ihm mit Applaus, Urkunde und einem Gutschein während der Jahreshauptversammlung für 60-jährige Vereinstreue.

Seit 1959 ist Bernhard Heijnk aktives Mitglied der Alstätter Sportschützen, heute noch überzeugt er in der Klasse Luftgewehr-Alters-Auflage, er ist auch Gruppenführer der Alstätter in dieser Disziplin. „Deine Leistungen sind noch immer sehr beneidenswert“, betonte der Vorsitzende Markus Wessels . Auch mit Luftpistole und Kleinkaliber-Waffen erzielte Heijnk überzeugende Ergebnisse.

Zudem engagierte sich Heijnk fortwährend für den Verein. Von 1968 - 1989 war er als Schießwart tätig, ehe er den Vereinsvorsitz vom verstorbenen Vereinsgründer Hermann Winter übernahm. An der Neuerrichtung des Vereinsheims war er 1982 federführend beteiligt, bei der Renovierung 22 Jahre später stellte er abermals sein handwerkliches Geschick unter Beweis. Damit nicht genug: 15 Jahre lang engagierte sich Bernhard Heijnk auch im Vorstand des Schützenkreises Ahaus und zeichnete als 1. Kassierer verantwortlich.

Neben dieser Ehrung und der Auszeichnung von Daniel Kernebeck für zehnjährige Vereinsmitgliedschaft standen diverse Berichte und auch Wahlen auf der Tagesordnung. Markus Wessels` Rückblick streifte die Vereinsmeisterschaft, das Pokalschießen der Schützenvereine und den Umbau sowie die Renovierungsarbeiten am Schießstand. Den Bericht des Jugendleiters gab Manfred Hassels, 35 Jugendliche zählen zurzeit zum Verein. Sportleiter Heinz Haget betonte, dass 13 Mannschaften für die Sportschützen Alstätte antreten, 65 Sportschützen sind aktiv. Geschäftsführer Bernhard Eing berichtete von einer ausgeglichenen Kasse. Die Kassenprüfer Jan Narber und Conny Schauneweg bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstands, die auch gewährt wurde.

Die Wahlen ergaben folgende Ergebnisse. 2. Vorsitzender: Thomas Wielens (Wiederwahl), Sportleiter: Heinz Haget (Wiederwahl), 2. Schriftführer: Jakob Barton (Wiederwahl), Beisitzer: Maria Leugermann (Wiederwahl), Kassenprüfer: Stefan Hilbring (Neuwahl).

 

 

 

 

 

Hassels: „Ziel erreicht“

Alstätte - Ziel erreicht: Die Sportschützen Alstätte haben sich als Tabellenfünfter für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Verbandsliga gesichert. Mit diesem Ergebnis sind sie sehr zufrieden.

 

Die in dieser Saison in der Verbandsliga erfolgreichen Alstätter Sportschützen (v.l.): Mike Vahlenkamp, Eckhard Wolfering, Claudia Runge, Trainer Manni Hassels, Sandra Wittich, Christian Wittich, Martin Elsing, Dennis Busert. Foto: Verein

 

Schon den Saisonauftakt gestalteten die Alstätter mit zwei Erfolgen gegen Emsdetten (3:2) und im Derby gegen die SG Ahaus (4:1) positiv. Für Verbandsliga-Meister Emsdetten blieb es die einzige Saisonniederlage.

Jetzt ließen die Alstätter beim Saisonfinale im siebten Vergleich ihren vierten Sieg folgen. In Heepen gelang ein 3:2 gegen die Sportschützen Altenbeken.

Trainer Manni Hassels war deshalb total zufrieden. „Vorgabe war eine sichere Platzierung im Mittelfeld der Verbandsliga. Dieses Ziel haben wir erreicht. Das war eine klasse Leistung unserer Mannschaft.“

Geschenkt wurde den Alstättern aber nichts. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen eine starke Mannschaft aus Altenbeken konnten wir etwa zur Hälfte des Wettkampfs das Blatt wenden und uns mit 3:2 durchsetzen“, erläuterte Hassels. Damit hielt Alstätte den Konkurrenten auch in der Tabelle auf Distanz und platzierte sich vor Altenbeken.

Sandra Wittich (388:384), Dennis Busert (382:374) und Mike Vahlenkamp (380:376) setzten sich in ihren Vergleichen verdient durch, während sich Martin Elsing (381:385) und Claudia Runge (362:377) geschlagen geben mussten.

Elsing (mit einer durchschnittlichen Ringzahl von 379,86), Busert (376,86) und Runge (373,14) kamen übrigens in allen sieben Saisonwettkämpfen zum Einsatz, Sandra Wittich (387,17) musste einmal, Vahlenkamp (375,20) zweimal passen. Zwei Verbandsliga-Wettkämpfe bestritt Christian Wittich, einmal half Eckhard Wolfering aus.

Hatten die Alstätter am Spieltag zuvor ausgerechnet auf eigener Anlage zwei Niederlagen hinnehmen müssen, verteidigten sie mit ihrem Erfolg über Altenbeken den erhofften Platz im Mittelfeld. „Das war in dieser Saison eine knappe Geschichte. Vier Vereine von Platz zwei bis zu uns auf Rang fünf haben je acht Mannschaftspunkte erzielt, sodass die Einzelpunkte über die Rangfolge entscheiden mussten“, bilanzierte Hassels. So gesehen war sein Team deutlich näher an der Aufstiegs- als der Abstiegsrelegation. Ziel erreicht.

(Verfasst von Stefan Hoof)

 

 


 

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